Über uns

Hier ein paar Informationen über das „Bündnis für bezahlbare Mieten Neukölln“.

Das Mietenbündnis gründete sich bei der Auftaktveranstaltung am 12.8.2013 in der Rütli-Halle im Reuterquartier. Seit dem findet etwa alle zwei Wochen ein Mietentisch statt, auf dem konkrete Aktionen und über mietenpolitische Forderungen an die Politik diskutiert wird. Dazu sind alle herzlich eingeladen, unabhängig davon, ob sie bei der Auftaktveranstaltung im August oder bei vorhergehenden Treffen des Mietentisches anwesend waren. Wir stellen uns zu Beginn des Mietetisches regelmäßig vor und bringen alle auf den aktuellen Stand. Je mehr AnwohnerInnen sich am Mietentisch beteiligen, um so wirkungsvoller können wir uns für die Belange der MieterInnen einsetzen.

Kontakt: info@mietenbuendnis.de.


Warum gibt es das „Bündnis für bezahlbare Mieten Neukölln“ ?

Wie weiter unter dargestellt, entstand das Mietenbündnis aus der Erkenntnis, dass der Bezirk Neukölln nicht gewillt ist, den horrenden Steigerungen der Mieten ein Handlungskonzept entgegen zu setzen. Es wird behauptet: Der Bezirk kann nichts tun. Wir denken aber schon, dass der Bezirk etwas tun kann, Anregungen dazu gab es bei der Auftaktveranstaltung des Mietenbündnisses genug.


Was fordert das „Bündnis für bezahlbare Mieten Neukölln“ ?

Das Mietenbündnis ist ein AnwohnerInnenrgremium. Es folgt daher keinen vorgegebenen Resolutionen von Parteien oder mietenpolitischen Organisationen, sondern erarbeitet sich eigene Positionen, die sich eng an den Bedürfnissen und persönlichen Erfahrungen der MieterInnen in den Kiezen orientieren. Dieser Prozess findet zur Zeit im Rahmen der „Mietentische“ statt, die etwa alle zwei Wochen stattfindent. Alle AnwohnerInnen sind herzlich dazu eingeladen, daran teilzunehmen.


Wie ist das Mietenbündnis entstanden ?

Ende 2012 nahm der Quartiersrat Reuterplatz die Veröffentlichung einer neuen Sozialstrukturstudie zum Anlass, einen offenen Brief an Bezirksamt und Bezirksverordnetenversammlung Neuköllns zu richten. Die Forderung: Die Erarbeitung eines „Handlungskonzepts gegen die Verdrängung vieler BewohnerInnen mit niedrigem Einkommen aus unserem Reuterquartier“. Die Antwort des Neuköllner Baustadtrates Thomas Blesing (SPD): „Das System der freien Marktwirtschaft und auch die vorherrschende Einzeleigentümerschaft in der Innenstadt Neuköllns bieten kaum Eingriffsmöglichkeiten für bezirkspolitisches Handeln.“

Bei der nachfolgenden Debatte in der Bezirksverordnetenversammlung ließen SPD und CDU denn auch wenig Bereitschaft erkennen, im Sinne der MieterInnen aktiv zu werden. Bei den Gesprächen mit der Opposition entstand darauf hin die Idee zu einer Veranstaltung, die das Thema aufgreifen sollte wobei der Fokus darauf liegen sollte, die Stimmung in den Kiezen aufzunhemen und den AnwohnerInnen und MieterInnen die Möglichkeit zu bieten von ihren eigenen Erfahrungen zu berichten. Bei der Vorbereitung dieser Veranstaltungen wirkten Quartiersräte aus verschiedenen Quartiern in Neukölln, Mieter-Initiativen, der Mieterverein und Kommunalpolitiker mit. Die Veranstaltung selber war gut besucht, es nahmen etwa 140 Personen daran teil. Diese Veranstaltung am 12.8.2013 sollte kein singuläres Ereignis, sondern der Auftakt zu einem „Bündnis für bezahlbare Mieten Neukölln“ sein. Seit dem treffen sich regelmäßig etwa 20-25 AnwohnerInnen zum Mietentisch und diskutieren wie es weitergeht, gleichzeit gibt es regelmäßig konkrete Aktionen.

Alle Vereine, Initiativen und Einzelpersonen, die sich ebenfalls einbringen und mitmachen möchten, sind herzlich dazu aufgerufen, damit wir unsere Kräfte bündeln und gemeinsam verstärkt Einfluss auf die Entwicklung nehmen können. Ganz egal, ob nur bei einzelnen Projekten und Veranstaltungen oder dauerhaft – jeder Beitrag ist willkommen und hilft dabei, dem gemeinsamen Ziel näher zu kommen: Wir bleiben alle!

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