Emser Kiez

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Unsere Kontakt-Adresse: emserianer(at)posteo.de
Uns könnt ihr nun auch auf facebook liken und kontakten:
www.facebook.com/EMSERIANER

Emserianer-Stammtisch:
Mittwoch, den 3.8.16 und 24.8.16 jeweils um 20.00 Uhr

Im Hinterraum des „Steckenpferd“, Emser Straße 8 (gegenüber der Feuerwehr)


Veröffentlicht am 30.06.16

Zu unserer Aktion „Emser Köpfe und Geschichten“

Das 48-Stunden-Neukölln-Festival Wochenende ist herumgegangen, (ihr hoffentlich auch?) mit Kaiser-Wetter und einer tollen Ausstellung, die uns ein wenig die Gesichter und Geschichten der Menschen, die in der Straße zusammenleben, nähergebracht hat. Mit vielen von euch war sogar ein kollektiver Spaziergang möglich, andere haben wir beim x-ten Auf und Ablaufen der Emser immer wieder zu Gesicht bekommen. Es war eine besondere Atmosphäre, und es war uns eine Freude, diese mit euch zu teilen. Das Wochenende begann mit einem buntgemischten Plauderabend im Loislane – dann wurde am Samstag ein Geschichten-Erzähl-Nachmittag im Steckenpferd veranstaltet, um schließlich in einen entspannten Sonntag auszuklingen, – wir sind jedenfalls aus der Straße zumindest an dem Wochenende nicht mehr herausgekommen!

Ein Fotograf aus der Straße hat die Aktion dokumentiert. Wir konnten beobachten, dass viele Menschen, die ohne unsere Aktion wohl etwas nie miteinander was zu tun gehabt hätten, miteinander gesprochen haben. Miteinander sprechen und so seinen Kiez lieben lernen ist für uns eine wichtige Voraussetzung sich im Zweifel auch füreinander einzusetzen und sich gemeinsam zu wehren. Wir werden ab August weitere Menschen fotografieren und weitere Geschichten sammeln.


Veröffentlicht am 03.06.16

Wir laden Euch herzlich ein, während des Kunstfestivals 48 Stunden Neukölln die Porträts und Geschichten Eurer Nachbarn zu erleben!

Samstag, 25. Juni, 14.00 bis 18.00 Uhr auf dem Platz vor der Kneipe „Zum Steckenpferd“(Emser Str. 8, bei schlechtem Wetter in der Kneipe)

An diesem Nachmittag, werden die kleinen Begebenheiten vorgelesen und sicher auch spontan neue Geschichten erzählt. Wir Emserianer machen dort zudem einen Infotisch.

Freitagabend 24. Juni bis Sonntagabend 26. Juni auf der ganzen Emser Straße:

  • Porträts im Großformat in vielen Fenstern verwandeln die Emserstraße in einen Ausstellungsraum. Ein Fotoprojekt der Emser Köpfe.
  • Plakate mit Geschichten laden zum Lesen und verweilen ein.

Informationen/ Kontakt:
www.emserkoepfe.de
www.48-stunden-neukoelln.de


DRINGEND BILDPATEN GESUCHT!

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Wir lichten gerade Bewohner der Emser Straße ab, um sie bei den „48 Stunden Neukölln“ in Fenstern unserer Straße auszuhängen. Dazu suchen wir „Bildpaten“ mit großen Fenstern (in allen Etagen) und Geschäfte, die bereit sind, die als Riesen-Poster ausgedruckten Fotos vom 24.–26. Juni aufzuhängen.

Mehr Infos unter www.emserkoepfe.de

Wer ein Portrait mit einem Emser-Straßen-Bewohner bei sich aushängen möchte, kann auch einfach auf diese Mail antworten.

DIE EMSERIANER


Veröffentlicht am 31.03.16

Wundert Euch nicht, wenn wir in den nächsten Wochen an Euren Haustüren klingeln. Wir sammeln nämlich für eine Kunst- und Nachbarschaftsaktion zu den 48 Stunden Neukölln kleine Geschichten und Anekdoten aus der Emser Straße. Was habt Ihr erlebt, an welche Menschen erinnert Ihr Euch, wie seht Ihr die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft (wat war, wat is un wat wird) in Eurem Kiez?

Wenn Ihr was beizutragen habt, so meldet Euch, ansonsten sehen wir uns vielleicht an Eurer Tür.

emserianer(at)posteo.de

Zusätzlich laufen wir nun mit einer Kamera durch die Straße und wollen so viele Emser-Bewohner wie möglich ablichten, um sie bei den „48 Stunden Neukölln“ in Fenstern unserer Straße auszuhängen. Wenn Ihr fotografiert werden wollt: sprecht uns an, oder meldet Euch per mail. Mehr Infos unter http://www.emserkoepfe.de

Außerdem suchen wir Leute mit großen Fenstern (alle Etagen) und Geschäfte, die bereit sind, die als Riesen-Poster ausgedruckten Fotos vom 24.-26.Juni aufzuhängen.


Veröffentlicht am 10.03.16

Die Emserianer in der Abendschau, ein Beitrag zu Leerstand in der RBB Abendschau (gesendet am Mo, den 07.03.16): http://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20160307_1930/wohnungsleerstand.html.

Vielleicht bewegt sich ja doch langsam mal etwas in der Politik zu der Leerstands-Problematik?

Wir Emserianer haben viel Leerstand in Neukölln ermittelt und würden gerne mit Gruppen aus anderen Bezirken zu diesem Thema zusammenarbeiten, um den Druck zu erhöhen.


Veröffentlicht am 25.02.16

Gestern im Neuköllner Rathaus
DIE EMSERIANER in der öffentlichen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am 24.2.2016 im Neuköllner Rathaus
Kommentar der Straßeninitiative DIE EMSERIANER

Eigentlich sollte man denken, dass die „Einwohner-Fragestunde“ der BVV Neukölln eine unkomplizierte Variante darstellt, den Menschen im Bezirk die politische Teilhabe zu ermöglichen. Mal davon abgesehen, dass schon allein der Termin um 17 Uhr viele Berufstätige ausschließt und die Anmeldung der Fragen im Vorfeld gut durchdacht sein muss, musste man gestern (24.2.2016) zusätzlich mehrere Taschenkontrollen von einem Ensemble aus Uniformierten über sich ergehen lassen, um in die öffentliche Sitzung der BVV zu gelangen.

Auf den Zuschauerrängen des Sitzungssaales konnten die Fragen der EMSERIANER zum Milieuschutz im Schillerkiez und zu den Leerständen in Neukölln letztendlich mitverfolgt werden. Auch andere Kiez-Initiativen haben sich gestern zu Wort gemeldet. Unter anderem wollte auch der Kiezladen FRIEDEL54 konkrete Antworten auf seine eingereichten Fragen und bat um Unterstützung für einen Runden Tisch mit der Eigentümerfirma Citec Immo Invest GmbH. Herr Blesing – seines Zeichens Baustadtrat – antwortete. Überraschender- und eigentlich auch traurigerweise war ihm nichts von der FRIEDEL54 bekannt und er könne auch in dieser Hinsicht keine Unterstützung anbieten. Die Bewohner des Hauses mögen sich an einen Mieterschutzbund wenden. Es ist unerklärlich, wie sich ein Haus seines Bezirks, das sich seit über einem Jahr mit vielen öffentlichen Aktionen gegen seine Räumung wehrt, seiner Kenntnis entziehen kann.

Zu den Fragen der EMSERIANER, wie denn nun die Umsetzung des Milieuschutzes im Schillerkiez konkret aussehen soll, äußerte sich ebenfalls Herr Blesing. Wie bereits allgemein bekannt ist, scheitert das Inkrafttreten der Verordnung immer noch daran, dass Personal gesucht wird. Mit einer Besetzung der Stellen sei frühestens (!) im April zu rechnen. Positiv zu vermerken ist, dass der Bezirk doch langsam ausm Knick kommt und ab dem 26.2. Bauvorhaben, die nicht den Richtlinien entsprechen, für ein Jahr zurückstellen – also die Bearbeitung aufschieben – kann.

Die Kriterien nach denen entschieden wird, können ab dem 29.2. hier eingesehen werden.

Generell herrschte jedoch eine raue Stimmung im Sitzungssaal. Solche Überheblichkeiten, wie sie gestern die Neuköllner SPD und Herr Blesing an den Tag gelegt haben, erlebt man selten. Mit herablassenden Gesten und Äußerungen sind die beisitzenden Neuköllner Anwohner zum stillen Zuschauen verdammt worden. Jegliche Gefühlsausbrüche seien „explizit den Verordneten vorbehalten“ hieß es nach dem ersten Beifall für eine EMSERIANERin, die genauer beim Thema Leerstand nachhakte und wissen wollte, ob der Bezirk beabsichtige leerstehende Wohnungen wieder dem Wohnungsmarkt zuzuführen. Die mühsam von Neuköllner Anwohnern zusammengetragene Liste mit Leerständen im Bezirk (von uns vorsichtig auf 18.000 qm geschätzt) sei ja nur aus dem Internet zusammengebastelt. Anschließend wurde jedoch peinlich um Mitleid gebettelt, weil die 2 (!) Stellen, die im Bezirksamt für die Bearbeitung der Leerstandsmeldungen zuständig sind, ihrer Aufgabe nicht gerecht werden können – weil auch sie mal krank seien. Szenenapplaus seiner Fraktion. Eigentlich hätten DIE EMSERIANER ein Dankeschön dafür verdient, dass sie ehrenamtlich die Arbeit des Bezirksamtes erledigen, die laut Herrn Blesing „äußerst zeitaufwendig und langwierig“ sei. „Bis letztendlich ein Verwaltungshandeln bei dem angezeigten Objekt sichtbar ist, können Monate oder auch Jahre vergehen.“ lautete das traurige Fazit seiner Antwort. Wenigstens konnten bisher „84 Objekte dem Wohnungsmarkt wieder zugeführt werden.“ 312 Ferienwohnungen wurden bisher vom Bezirk bis zum 30.4.2016 genehmigt. Wir können also gespannt darauf sein, ob diese dann ab Mai dem Wohnungsmarkt wieder zur Verfügung stehen. Erfreulich zu erwähnen ist, dass generell alle angezeigten Leerstände beim Bezirksamt erfasst werden – und hoffentlich dann auch bald zackiger bearbeitet werden. (Hier Leerstand melden bwa@bezirksamt-neukoelln.de).

Die Provokationen vom Rednerpult erhitzen jedoch weiter die Stimmung. Nun platzte einer Anwohnerin auf dem Zuschauerrang der Kragen und äußerte sich lauthals über die verlogene Politik der letzten 5 Jahre in Neukölln. Uniformierte begleiteten sie daraufhin nach draußen!

Die Botschaft kam an bei uns: „Der Bürger ist der Störfaktor!“

Wir werden jetzt erst recht weiter Druck machen und den Bezirksverordneten genau auf die Finger schauen.

Hierzu auch lesen: Bericht im Facetten Magazin Neukölln.


Veröffentlicht am 18.02.16

Am Mi, den 24.02.2016 stellen wir Emserianer gleich 2 Einwohneranfragen bei der BVV Neukölln.

Einmal konfrontieren wir unsere Politiker mit Fragen zum Umgang mit Leerstand und Zweckentfremdung in Neukölln. Wir haben mit Eurer Hilfe viele Beispiele für spekulativen Leerstand gesammelt. Zum zweiten haken wir nach, wann die Mielieuschutzverordung im Schillerkiez nun endlich auch praktisch umgesetzt werden wird. Wir treffen uns am 24.02. um 16.30 auf der Rathaustreppe und gehen dann gemeinsam um 17.00 in die BVV.

Kommt zahlreich!


Veröffentlicht am 11.1.16

Bitte unbedingt Leerstand melden!!!

Wir Emserianer wollen am 24.2. zur BVV Neukölln gehen, um zu fordern, daß der Bezirk sich darum kümmert, leer stehende Wohnungen und Gebäude wieder dem Wohnungsmarkt zuzuführen. Wir haben schon eine beachtliche Menge Leerstand in Neukölln gefunden, brauchen aber bis dahin noch weitere Beispiele, um großen Eindruck zu schinden. Wenn in Euren Häusern Wohnungen schon länger als 6 Monate leer stehen, ohne, dass z.B. bauliche Massnahmen stattgefunden haben, meldet sie uns bitte. Wo, seit wann, wer ist der Besitzer? emserianer(at)posteo.de


Veröffentlicht am 18.12.15

Das viersprachige Emserianer-Booklet ist fertig! (deutsch, arabisch, türkisch, englisch)

Ab jetzt könnt Ihr Euch in Geschäften in der Emser Straße unser kleines 12 seitiges MieterInnen-Booklet mit Grundinformationen und nützlichen Adressen abholen. In den nächsten Monaten wollen wir nach und nach die komplette Straße und Umgebung damit bestücken.

Wer Booklets in größeren Mengen braucht, um sie zum Beispiel in seinem Haus zu verteilen schreibe bitte an emserianer(at)posteo.de

EmserianerBooklet


Zeugen gesucht


Veröffentlicht am 23.07.15

In der neuesten Körnerpost steht ein Artikel von uns über uns.

Wir werden auf dem Weisestraßenfest am Sa, den 05.09.15 einen Stand machen. Dort könnt Ihr uns kennenlernen.

Wir suchen außerdem dringend Menschen, die unsere Arbeit unterstützen und uns immer mal wieder einzelne Sätze ins Türkische und Arabische übersetzen können. Wir möchten gerne so viele Menschen wie möglich in unserer Nachbarschaft erreichen!


Veröffentlicht am 10.07.15

Liebe Menschen aus der Nachbarschaft im Schillerkiez,

einige von Euch haben sicherlich in letzter Zeit den Fragebogen „zum sozialen Erhaltungsrecht im Quartier Schillerpromenade“ bekommen. Es geht bei dieser Befragung um die Einrichtung eines Milieuschutzgebietes in unserem Kiez. Wenn wir den Milieuschutz hier bekommen, kann der Bezirk zum Beispiel die Umwandlung in Eigentumswohnungen verbieten.

Wichtig ist, dass den Bogen vor allem Haushalte mit niedrigem Einkommen und niedriger Miete ausfüllen. Erfahrungsgemäß füllen ihn nämlich eher begütertere Menschen aus. Es geht bei dieser Befragung aber darum zu zeigen, dass hier durchaus noch zu schützendes „Milieu“ wohnt. Dem gegenüber werden nämlich die derzeit im Kiez bei Neuvermietung aufgerufenen 10 bis 15 Euro Nettokalt pro qm gestellt.

Wie ausfüllen?

Am Besten lebt Ihr hier lange, seid hier sozial sehr eingebunden, mit Eurem Standard zufrieden und wollt auch immer wieder in Euren Kiez ziehen. Verdienen tut Ihr wenig, die Miete ist bezahlbar und kaufen wollt Ihr Eure Wohnung sowieso nicht. Diese Befragung ist anonym. Besser gestellte Menschen sind aufgerufen sich zu solidarisieren!

Schickt ihn so zurück, daß er wirklich am 20. Juli dort ist. Der Poststreik ist nun zu Ende, wer aber sicher gehen will, sendet ihn umgehend, geht ausnahmsweise zur Pin-AG (beim Supermarkt Kaisers) oder bringt ihn persönlich.

Fragt Eure NachbarInnen, ob sie den Bogen auch bekommen haben und helft ihnen beim ausfüllen!


Veröffentlicht am 12.06.15

1. Fotografieprojekt: Emser Köpfe – Gesichter einer Straße

Wohnst du in der Emser Straße? Weißt du, wer deine Nachbarn sind? Kennst du Geschichten aus deiner Straße? Dann melde dich doch bei Laura und Jenny. Die beiden wohnen selbst in der Emser Straße und möchten der Straße ein Gesicht geben. Sie wollen den bunten Mix, der unsere Straße ausmacht in Bildern festhalten, bevor der Motor der Verdrängung (in Form von Mieterhöhungen und Verkauf von Mietwohnungen) seinen Teil dazu beiträgt, dass sich viele das Wohnen hier in der Emser Straße nicht mehr leisten können.

Wer sich also portraitieren lassen mag, schreibt einfach eine email an:
emserkoepfe(at)web.de oder schaut hier mal drauf: www.emserkoepfe.de

2. Rettet die Spätis! – Support your local Späti!

Sicherlich hast du dich auch schon gewundert, dass dein Späti am Sonntag nicht mehr geöffnet hat.

Das liegt daran, dass das Ordnungsamt verstärkt Druck mit strengeren Kontrollen auf unsere Spätis macht. Damit wird unseren Spätkäufen und Kiosken die Existenzgrundlage genommen, weil der Hauptumsatztag eben der Sonntag ist. Wenn du also DEINEN Späti unterstützen und die einmalige Späti-Kultur retten willst, dann kannst du hier deinen Beitrag dazu leisten: change.org/rettet-die-spaetis.

Mit der Petition soll erreicht werden, dass die Spätkäufe legal am Sonntag öffnen dürfen.


Veröffentlicht am 28.04.15

1. Die Emserianer beim Körnerkiezfest am 30. Mai, Schierker Str. am Körnerpark 14.00-19.00 Uhr
Die EMSERIANER haben einen Infostand beim Körnerkiez-Fest. Hier könnt Ihr Kontakt mit uns aufnehmen. Wir wollen Infos verteilen, Spenden sammeln, Unterschriften für den Mietenvolksentscheid sammeln und Kinderbasteleien anbieten. Wer hat Lust sich mit zu beteiligen? Gelegenheit sich und eure Nachbarschaft kennen zu lernen.

2. Hier hängen unsere Emserianer-Schautafeln
Damit wir auch Menschen ansprechen und informieren können, die keinen Internetzugang haben, gibt es in diesen Geschäften der Emser Straße Infotafeln.


  • Kiezkiosk – Hermannstr. 111 (neben der Poststelle)

  • Apotheke – Emser Str. 105 / Ecke Hermannstraße
  • Stadtbistro – Emser Str. 15
  • Beratungsladen – Emser Str. 48

  • Bäcker-Späti Pibabu – Emser Str. 78

  • Sprachschule – Emser Str. 29-30 (drinnen an der Infowand)
  • Schlüsseldienst – Emser Str. 27
  • Dielenladen / Schleifmaschinenverleih – Emser Str. 39
  • Kita Nägel und Köpfe – Emser Straße 85 / Ecke Neißestr.

3. Unterschriften für den Mieten-Volksentscheid sammeln
Seit drei Wochen gibt es die Unterschriftenlisten. Wer Lust hat kann sich hier die Listen downloaden, kopieren und sammeln gehen und beim nächsten Stammtisch bei uns abgeben: https://mietenvolksentscheidberlin.de. Bis Ende Mai werden 26.000 Unterschriften (dt. Staatbürger, 3 Monate in Berlin mit Hauptwohnsitz gemeldet) benötigt.


Veröffentlicht am 19.02.15
Am Mittwoch den 25.02.15 treffen sich um 16.30 so viele wie möglich von uns auf der Treppe des Haupteingangs zum Rathaus Neukölln und gehen gemeinsam zur Sitzung der BVV um 17.00.

Wer will kann sich gegen Selbstkosten einen Emserianer-Button an die Jacke heften (bringen wir mit), damit wir im Publikum für die Politiker/innen sichtbar sind.

Wir haben 2 Fragen zur Einwohnerfragestunde eingereicht, die sich die BVV vorher ansehen muß. Eine Vertreterin von uns liest sie dann ab 17.00 im Sitzungssaal vor und macht auf die zahlreich erschienenen Emserianer im Publikum aufmerksam. Wir fragen nach dem Mlieuschutz auch für unsere Gegend und machen die Politiker/innen auf die massiven Mietsteigerungen, Hausverkäufe und Umwandlungen aufmerksam. Wir sind gespannt auf die Antworten!


Veröffentlicht am 27.01.2015
EMSERIANER Mietertreffen am 22.01.2015 im Leuchtturm

Die Kernpunkte der Auftaktveranstaltung

Am 22.01.2015 versammelten sich rund 50 Mieterinnen und Mieter aus der Emser Straße, um sich zusammenzuschließen gegen Verdrängung und Mieterhöhungen in der Emser Straße. Viele kamen, um sich zu informieren, was im Falle von Modernisierungsankündigungen, Mieterhöhungen, Wohnungskündigungen zu tun ist. Dazu konnten unsere Referenten Auskünfte geben und von Ihren Erfahrungen berichten:

Heike Thomas: Mieterin des Hauses Fuldastraße Ecke Weichselplatz – 2010 wurde das Haus verkauft und seitdem leisten die Mieter Widerstand, weil sie nicht aus ihren Wohnungen vertrieben werden wollen
Marlies Fuhrmann: Mitglied des Bezirksvorstandes DIE LINKE Neukölln
Klaus Poschmann: Neuköllner Rechtsanwalt für Mietrecht
Willi Laumann: Mitglied Mietenbündnis – Bündnis für bezahlbare Mieten in Neukölln, Berliner Mieterverein

Hier die wichtigsten Kernpunkte zusammengefasst.

Mieterschutz beitreten
Jeder Einzelne von Euch sollte SOFORT seine eigene rechtliche Position stärken UND unverzüglich einem Mieterschutz beitreten. Es gibt für Berlin eigentlich nur zwei gute Empfehlungen:

Berliner Mietergemeinschaft (030/ 2168001) Eine Mitgliedschaft kostet 90 € pro Jahr (oder 45 € z.B. bei Hartz4) Rechtsschutz beginnt bereits nach einem Monat Mitgliedschaft

Berliner Mieterverein (030/ 226260) Mitgliedschaft kostet hier 9 € im Monat oder 4,50 € für Geringverdiener. Der Rechtsschutz tritt hier erst nach 3monatiger Mitgliedschaft in Kraft.

OHNE RECHTSSCHUTZ HABT IHR SPÄTER NULL CHANCEN!

Kommunikation mit Eurem Vermieter
Ab sofort solltet Ihr jegliche Kommunikation mit eurem Vermieter und eurer Hausverwaltung schriftlich belegen und bestätigen können. Das ist für ein späteres gerichtliches Vorgehen sehr, sehr, sehr wichtig! Lasst Euch zu Telefonaten und Gesprächen immer eine Mail oder ein Schriftstück aushändigen. Mündliche Zusagen und Abmachungen haben später keinen Wert!

NICHTS UNTERSCHREIBEN ohne vorher mit dem Mieterschutz geredet zu haben. Lasst ab sofort alle Mieterhöhungen (auch die, die angeblich dem Mietspiegel entsprechen), Sanierungs- und Modernisierungsankündigungen, Nebenkostenabrechnungen usw. IMMER ERST VOM MIETERSCHUTZ CHECKEN!

Nachbarschaft stärken
Wir müssen zusammen auftreten noch bevor jeder Einzelne selbst betroffen ist! Wenn wir im großen Stil als EMSERIANER auftreten, besteht die Chance genügend Druck aufzubauen.

Denkt bitte an Eure Nachbarn, die keinen Internetzugang haben, beim Mietertreffen nicht dabei sein konnten und vielleicht auch der deutschen Sprache nicht so mächtig sind!!! Das heisst im Klartext: Klingelt bei den Leuten. Redet mit Ihnen. Informiert euch untereinander und steckt ihnen immer wieder eine schriftliche Mitteilung in den Briefkasten. Helft ihnen die Texte zu übersetzen. Tankt Kraft über die Gemeinschaft. NUR WENN WIR GEMEINSAM AUFTRETEN KÖNNEN WIR WAS BEWEGEN!

Vernetzen und Organisieren
Es wäre gut, wenn es in jedem EMSERIANER-Haus eine Kontaktperson gibt, die an Mietertreffen teilnimmt ihre Hausgemeinschaft auf dem Laufenden hält.

Außerdem wird es einen mail-Verteiler geben. Es wäre gut, wenn sich darin soviel EMSERIANER wie möglich wiederfinden. Wenn ihr Fragen, Ideen und Gedanken habt, dann schreibt das bitte über den Verteiler. Irgendjemand wird sich unter den Mietern bestimmt finden und kann helfen und beraten.
Verbreitet die Informationen auch an Menschen, die nicht in der Emser Straße wohnen. Dieses Thema geht alle etwas an.

Selbst aktiv werden
Es gibt Möglichkeiten Druck auf die Politik auszuüben (z.B. dass die Emser Straße in das Milieuschutzprogramm mit aufgenommen wird), indem wir gemeinsam – oder auch jeder Einzelne – die Einwohnerfragestunde der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln besuchen und unsere Anliegen einbringen. (1 x im Monat). Hier kann man sich dafür anmelden: http://www.berlin.de/ba-neukoelln/bvv/einwohnerfragestunde.html Je mehr dort ihre Frage formulieren, desto größer wird der Druck auf die Politik! Die Frasgen müssen auf die Tagesordnung genommen werden.
Fragen können sein:

  • Unhaltbare Situation in der Emser Strasse: Enorme Mietsteigerungen durch Verkauf an Privatinvestoren. Was tut der Bezirk dagegen?
  • Bewohner der Emser Straße bangen um ihre Wohnung. Durch Luxusmodernisierungen und Umwandlung in Eigentumswohnungen werden wir hier verdrängt. Wieso soll gerade die Emser Straße nicht Teil des geplanten Milieuschutzgebietes „Schillerkiez“ sein?
  • Bewohner der Emser Straßen fühlen sich vom Bezirksbürgermeister Herrn Buschkowsky im Stich gelassen. Was tut die Neuköllner SPD konkret gegen Verdrängung der Neuköllner?

Beteiligt Euch an den EMSERIANER-Treffen, gestaltet und verteilt Plakate und Flyer, schreibt Artikel für die Presse, sammelt Spenden z.B. für den Druck und Kauf von Material, Recherchiert nach Informationen über die Immobiliengesellschaften, sammelt Unterschriften, hängt Transparente aus euren Fenstern. MACHT EUCH BEMERKBAR!


Veröffentlicht am 26.01.2015
Am 22.01.15 war unsere erste Veranstaltung für die Emser Straße (siehe Flyer und Text unten). Es gab sehr viele geballte Informationen und wir hoffen sehr, dass diese in die Nachbarschaft weiter getragen werden.

Wir haben uns sehr über den großen Andrang gefreut, sind uns aber darüber klar, dass bestimmt nicht alle Erwartungen der vielfältigen Nachbarschaft erfüllt werden konnten. Wir sehen diesen Abend deswegen auch als Auftakt für ein weiteres kennenlernen und gemeinsame Aktionen in dieser Straße. Unser Ziel: Die jetzige Bewohnerstruktur zu erhalten. Das Ganze soll aber nicht zuletzt auch Spass machen!

Um in gemütlicher Runde genau darüber weiter nachzudenken, werden nun wir einen regelmäßigen Emserianer- Stammtisch einrichten. Folgende Termine werden immer rechtzeitig an dieser Stelle veröffentlicht, angedacht ist ein fester 14-tägiger Rhythmus, sobald je nach Andrang ein dauerhaft geeigneter Ort gefunden ist. In den nächsten Tagen wird hier eine knappe Zusammenfassung des Abends veröffentlich werden.


Wir sind ein paar Menschen, die zum Teil schon viele Jahre in der Emser Straße in Neukölln leben. Lange Zeit haben wir uns hier sicher gefühlt vor Aufwertung und Verdrängung von MieterInnen, war diese Straße doch Berlinweit als „kriminell“ und „asozial“ verschrien. Heute allerdings betrachten wir mit Sorge die vielen Baugerüste und neuen Schilder von Immobilienunternehmen in unserer Umgebung.

Es entstand nun die Idee wieder an einem neuen schlechten Ruf zu arbeiten, denn darin haben wir schließlich Übung. Es soll das Volk der Emserianer entstehen, dafür bekannt, dass sie ihre Rechte kennen, sich zusammenschließen und nicht einfach so verdrängen lassen. Zu diesem Zweck haben wir unten genannte Auftakt-Veranstaltung geplant, in der Hoffnung, dass Menschen aus vielen Häusern kommen und Lust haben eine Strassen-Initiative zu gründen: mit der Aufgabe auch kreative Aktionen zu planen und Plattformen ins Leben zu rufen, wo MieterInnen einander beraten und nicht zuletzt auch bestärken in dem zermürbenden Kampf gegen die größtenteils neuen Besitzer.

Auf dieser Seite sollen zudem nach und nach links veröffentlicht werden, die zu Initiativen und Häusern in unserer Umgebung führen, sowie die Ankündigungen weiterer Veranstaltungen.


Plakat_Emserianer_A41

Eingeladen sind Referenten vom Mietenbündnis Neukölln. www.mietenbuendnis.de

  • Marlies Fuhrmann (Linkspartei) als Vertreterin der BVV Neukölln
  • Eine Mieterin aus der Fulda/ Ecke Weichselstraße, die davon berichtet, wie sich eine Mietergemeinschaft erfolgreich gewehrt hat
  • Willi Laumann als Vertreter des Berliner Mietervereins
  • Klaus Poschmann, Anwalt für Mietrecht, vielen NeuköllnerInnen bekannt aus dem Neuköllner Dschungel

Von der Emser – In der Emser – Für die Emser

„Früher wollte keiner hier wohnen,
jetzt wollen alle hier kaufen“

Offener Informationsabend für Mieter der Emser Straße
Wann: Donnerstag, 22. Januar 2015, 19.00 Uhr
Ort: Leuchtturm, Emser Str. 117, EG

In der Emser Straße und Umgebung leben Menschen, für die dieser Kiez über die langen Jahre zum echten Zuhause geworden ist. Auch die neueren Emserianer fühlen sich hier wohl. Es ist eine Neuköllner Straße mit besonderem Charme und eigener Kultur.

In der letzten Zeit bekommen allerdings viele Mieter Briefe in denen angekündigt wird, dass ihr Haus verkauft wurde oder wird; dass teuer modernisiert werden soll oder ihre Wohnung zur Eigentumswohnung umgewandelt wird bzw. werden soll.

  • Was ist dann zu tun?
  • Welche Rechte haben Mieter?
  • Wie können wir uns wehren?
  • Erreichen wir gemeinsam mit den anderen Hausbewohnern mehr?
  • Wie können Nachbarn, die noch nicht betroffen sind, die anderen unterstützen?
  • Was können wir von der Politik erwarten?

Lernen wir uns an diesem Abend kennen und tauschen wir uns aus!
Bilden wir Netzwerke, damit alle bleiben können!

Veranstalter ist der Emser Nachbarschaftsverein Neukölln e.V.
www.emserstrasse-42-berlin.de